Nov 30

Wir alle haben schon Dinge im Internet bestellt. Amazon, Ebay und wie sie alle heissen… am Ende eines jeden Kaufvertrags bekommen wir Kunden eine Zusammenfassung der Transaktion als Druckseite präsentiert, damit wir diese zu unseren Akten legen können.

Was tun? Ausdrucken und in einen alten Leitz-Ordner abheften, damit man das wieder rauskramen kann? Krass langweilige Omavorgehensweise… nicht mehr zeitgemäß, weil analog.

Einfach Browserfenster schließen, ohne die Daten irgendwo zu speichern oder auszudrucken? Definitiv nicht sicher genug, Umtausch etc. immer mit Stress verbunden… Nein, die Kaufbestätigung muss aufbewahrt werden.

Von Hand als PDF-Datei speichern und dann irgendwo im Dateisystem ablegen? Ja, geht… ist aber irgendwie… zu umstaendlich. Das geht sicher leichter.

RICHTIG!

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Nov 09

Wieder hat sich jemand aus meinem Bekanntenkreis einen Mac gekauft und sich prompt an mich gewandt, welche Software er gleich installiere solle.

Hier liegt natürlich ein Verweis auf den hiesigen Artikel “10 unverzichtbare Anwendungen für nach der Neuinstallation” nahe. Aus heutiger Sicht deckt sich die Liste aber kaum mit den Programmen, die ich empfehlen würde.

Viel passender finde ich die Artikelserie “50 Mac Essentials“, in der Giles Turnbull seit April die aus seiner Sicht wichtigsten Mac-Applikationen vorstellt. Unter den 18 Anwendungen, die er bisher besprochen hat, ist eine ganze Reihe meiner eigenen Favoriten dabei:

  • Dropbox
  • Perian
  • Adium
  • 1Password
  • Click2Flash
  • Evernote
  • TextExpander

Daher meine Empfehlung: Es lohnt sich auf jeden Fall, die “50 Mac Essentials” im Auge (sprich RSS-Reader) zu behalten.

Feb 04

Vier Wochen Peru — viel Zeit, endlich mal wieder ausführlich Blogeinträge zu schreiben, insbesondere für dieses Blog. Das dachte ich im Dezember und begann, meinen eigens für diesen Urlaub gebraucht gekauften PowerBook einzurichten.

In Südamerika angekommen stellte sich dann auch schnell die Lust zum Schreiben ein — zusammen mit der Erkenntnis, dass sich alle meine Entwürfe im Verzeichnis Library/Application Support/MarsEdit des heimischen MacBook Pro befinden, das ich zu kopieren übersehen hatte.

Ich fing schnell an, meinen Ärger in kreative Energie umzuwandeln und mir die Frage zu stellen: Wie kann ich meine Blogartikel so ablegen, dass ich auf allen meinen Rechnern jederzeit auf den aktuellen Bearbeitungsstand zugreifen und letztlich die Einträge online stellen kann?

Mein Lösungsansatz war es, das Verzeichnis mit den Entwürfen zwischen den Rechnern zu synchronisieren, und zwar möglichst selbsttätig. Als Alternativen stellten sich Apples Dienst MobileMe mit seiner iDisk sowie Dropbox. Nach kurzer Suchmaschinen-Recherche zur Qualität der iDisk fiel meine Entscheidung schließlich auf Dropbox. Der Dienst fügt sich nahtlos ins System ein, ist für alle gängigen Betriebssysteme erhältlich, arbeitet völlig transparent im Hintergrund und bietet schon in der kostenlosen Variante mit 2GB ausreichend Speicherplatz für meine Zwecke. Änderungen an Dateien werden schnellstmöglich zum Dropbox-Dienst im Internet übertragen und auf den anderen Rechnern nachgezogen, sobald diese online sind.

Eine detaillierte Besprechung von Dropbox gibts grade frisch auf OS X Freeware.

Mein Problem vereinfachte sich weiter durch meine Entscheidung, statt MarsEdit künftig TextMate mit seinem Blogging-Bundle einzusetzen, denn statt mit XML-Dateien habe ich es jetzt nur noch mit simplen Textfiles im Markdown-Format zu tun.

Diese Texte lege ich in einem Ordner “Writing” unter dem jeweiligen Blognamen ab und Dropbox sorgt dafür, dass er sich auf jedem meiner Rechner gleich darstellt. Ein Mausklick (wie er jetzt unmittelbar bevorsteht) befördert den Eintrag in das jeweilige Blog und anschließend versehe ich den Namen der Datei mit einem führenden Unterstrich, um zu kennzeichnen, dass sie veröffentlicht wurde.

Seither hat sich die Kombination aus Dropbox und TextMate bewährt — wie man an den neuen Einträgen auf meinen Blogs sieht.