Dez 10

Jeder kennt das Problem, man bekommt Besuch (von einem Windows-Benutzer) und möchte nur mal schnell ein paar Daten austauschen. Schnell klemmt man die (vom Besucher mitgebrachte) externe USB-Festplatte an den Mac und siehe da, es passiert gar nichts!

Verdutzt schaut man als Mac-Neuling aus der Wäsche und sucht nach dem Fehler. Schnell fällt der Groschen – Mac OS verwendet ein eigenes Filesystem (HFS / HFS+) und die meisten Festplatten der Windows-Benutzer sind heutzutage mit NTFS formatiert. Mac OS kann das von Hause aus erst mal nicht lesen.

Gibt es vielleicht doch einen Weg um auf die Daten zuzugreifen? Vielleicht nicht nur lesend (read-only), sondern auch schreibend (read/write)? Und zum Glück gibt es auch hier inzwischen saubere Lösungen.

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Nov 30

Wir alle haben schon Dinge im Internet bestellt. Amazon, Ebay und wie sie alle heissen… am Ende eines jeden Kaufvertrags bekommen wir Kunden eine Zusammenfassung der Transaktion als Druckseite präsentiert, damit wir diese zu unseren Akten legen können.

Was tun? Ausdrucken und in einen alten Leitz-Ordner abheften, damit man das wieder rauskramen kann? Krass langweilige Omavorgehensweise… nicht mehr zeitgemäß, weil analog.

Einfach Browserfenster schließen, ohne die Daten irgendwo zu speichern oder auszudrucken? Definitiv nicht sicher genug, Umtausch etc. immer mit Stress verbunden… Nein, die Kaufbestätigung muss aufbewahrt werden.

Von Hand als PDF-Datei speichern und dann irgendwo im Dateisystem ablegen? Ja, geht… ist aber irgendwie… zu umstaendlich. Das geht sicher leichter.

RICHTIG!

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Nov 11

Gestern hat Macroplant seine Applikation fuer Mac OS und Windows veroeffentlicht, mit der es moeglich ist, das iPhone per USB zu mounten.

Dann koennen wie gewohnt Daten ausgetauscht werden. Dies ist auch ohne Jailbreak problemlos moeglich.

Und das Beste daran ist die Marketingakion zur Einfuehrung der neuen Software: “Until September December 1st 2010, we’re giving away Phone Disk to everyone for free! “

Den Registrierungscode gibts direkt auf der oben verlinkten Seite.

Ich hab mir die Applikation gezogen, kurz installiert und werde jetzt mal intensiv testen, wie das Handling ist. Allerdings muss ich gestehen, dass ich zu Zeiten von Dropbox fast keinen Bedarf mehr habe, mein iPhone zum USB – Stick umzuwandeln.

Da auch diese Aktion mit Ablauf des Novembers endet, wollte ich Euch trotzdem darauf aufmerksam machen.

Armin

Jan 02

Bei meinen Perl-Projekten habe ich einen seltsamen Effekt entdeckt: seit ich auf dem Mac entwickle, schlichen sich in die tar-Archive Dateien ein, die den Namen einer anderen Datei tragen, lediglich mit einem vorangestellten “._”.

Jetzt habe ich das Phänomen genauer untersucht und sowohl Erklärung als auch Lösung gefunden: beim Kopieren von Dateien über Dateisystemgrenzen legt Mac OS diese Spezialdateien an, um Dateisystem-Attribute zu erhalten. Genau ist dies in der Apple-Knowledgebase erklärt.

Um dieses Verhalten beim Bau meiner Perl-Module zu verhindern, kann ich eine Shell-Variable setzen. Wie diese heißt, hängt von der Betriebssystem-Version ab:

  • Tiger: export COPY_EXTENDED_ATTRIBUTES_DISABLE=true
  • Leopard: export COPYFILE_DISABLE=true

Um sie dauerhaft zu setzen, müssen die Shell-Kommandos in die versteckte Datei .bash_profile eingetragen werden.