Nov 24

Heute staunte ich nicht schlecht, als ich den Newsletter der Softwareschmiede Agile Web Solutions erhalten habe. Erst traute ich meinen Augen nicht, aber es ist wahr.

Alle Besitzer einer Softwarelizenz von “1Password for Mac“, “1Password for Windows” oder “Knox for Mac” können (aktuell) an ihre Freunde und Familienmitglieder (sehr einfach und bequem) kostenlose Lizenzcodes versenden. Sowohl der Aktionszeitraum als auch die Anzahl der zu vergebenden Lizenzen sind beschränkt.

Nun heißt es also schnell die Lauscher aufstellen und vielleicht mal den einen oder anderen Mac-User ansprechen. Wir im Team von MeinneuerMac haben schon munter Lizenzen unter uns ausgetauscht. Vielleicht kennt Ihr ja jemanden, der Euch immer von 1password erzählt hat, jetzt kann er Euch einen Langzeittest ermöglichen. Und ganz nebenbei bemerkt verwenden wir hier alle 1Password schon seit langem, weil es das Thema Passwortverwaltung sehr nachhaltig und komfortabel löst.

Und die Kurzanleitung zur Synchronisation von 1Password zwischen zwei Rechnern, selbst mit unterschiedlichen Betriebssystemen, via Dropbox wird grade für dieses Blog getippt… ;-)

Happy Thanksgiving! :D

-Markus

Nov 23

Zeitlich passend zu Mac OS X 10.6.5. erschien ein Update 0.9.12.1 fuer einen unsichtbaren Begleiter: “Hyperdock”.

Ich habe die Software vor einiger Zeit mehr zufällig installiert und sie hilft mir aktuell an drei wichtigen Stellen ganz unterschiedlich:

1. Wo ist noch gleich das Applikationsfenster hin?

Des öfteren öffne ich mehrere Fenster einer Applikation (z.B. fange ich mehrere Mails an, öffne verschiedene Chatfenster in Adium oder arbeite grade in drei Browserfenstern). Wenn ich dann wieder zurück zu einem bestimmten dieser Fenster will, geht die Sucherei los. Das Mac OS X Handbuch sagt: “Drücke F10 (oder fn+F10, je nach Einstellung) und du siehst alle Fenster der aktuellen Applikation”. Ich habe mich mit dem “F10-Weg” von Mac OS X immer ein wenig schwer getan, weil das für mich ein Kontextbruch war. Das dauerte irgendwie zu lange. Hyperdock löst das einfach: man fährt mit der Maus über die entsprechende Applikation im Dock und schon wird ein kleines Preview-Fensterchen angezeigt, in dem alle offenen Fenster dieser Applikation angezeigt und auswählbar werden. Sozusagen der “F10-Weg” im kleinen, aber irgendwie passt es besser zu meiner Art, zu arbeiten.

2. Ich bin auf dem Weg in die Besprechung, welche Termine habe ich noch gleich spaeter?

iCal meldet, dass ich zu einem Termin muss und schon gehts los: kurz noch mal checken, welche Termine nachher folgen… iCal anklicken, auf dem Kalender orientieren… Das dauert irgendwie zu lange. Hyperdock löst das einfach: der oben beschriebene MouseOver für iCal zeigt die heutigen Termine an, so kann ich auf einen Blick ins Dock sehen, was heute noch ansteht. Seit dem heutigen Update kann der Termin sogar direkt angeklickt werden. Aber das ist nicht mein Ansinnen, iCal finde ich meistens problemlos ;-) . Auch hier ist es kein Riesending, sondern einfach so eine kleine Ergänzung, die mir die Arbeit leichter macht und somit Mac OS X ein wenig schöner. Das Gleiche geht übrigens auch für iTunes, aber das benutze ich tagsüber kaum.

3. Wie kann ich schnell zwei Applikationsfenster nebeneinander auf dem Screen anordnen?

Das kann dann schon mal dauern bis man ein Excel- und ein Word-Fenster parallel auf dem 27″-Screen so verteilt hat, dass sie beide zusammen den Bildschirm füllen, um in beiden zu arbeiten. Auch für dieses Problem gibts schon andere Addons und Erweiterungen — ich finde die Lösung von Hyperdock schön integriert und damit hilft es mir auch an dieser Stelle wunderbar. Einfach das Fenster verschieben, und Hyperdock packt es abhängig von der gewählten Bildschirmzone in vordefinierte Fenstergrößen. Easy.

Insgesamt ist Hyperdock für mich unverzichtbar geworden. Es gibt für die drei Probleme definitiv auch andere Lösungen, aber zu meinem Arbeitstag passen die Hyperdock-Ansätze sehr gut und sie machen mein Leben leichter.

Armin

Nov 19

Wer kennt es nicht — Apple sichert (wie die meisten anderen Hersteller auch) eine Garantie von 12 Monaten zu.

Wer mehr haben möchte, muss etwas in die Tasche greifen und kann z.B. durch einen “AppleCare Protection Plan” (kurz ACPP) die Garantie um weitere 2 Jahre (also insgesamt 3 Jahre) erkaufen.

Erst habe ich mich im Apple Online Store schlau gemacht und komme bei einem iMac (“AppleCare Protection Plan 3 Jahre – iMac”) auf 179,00 EUR bzw. mit Firmenrabatt auf 157,08 EUR.

Das muss doch auch preiswerter gehen. Gesagt, getan! Nach dem Durchpflügen einiger Foren bin ich sogar mehr als fündig geworden.

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Nov 19

Man kann trotz der angenehmen Arbeitsumgebung am Macbook (gutes Display, tolle Tastatur und ein Trackpad) den Wunsch verspüren, am Schreibtisch an einem großen Monitor und Tastatur zu arbeiten. Ein Macbook (Pro) unterstützt sehr wohl einen externen Monitor mit höherer Auflösung, wenn man jedoch den zweiten Monitor einfach ans Macbook anschließt, dann kann man in den Display-Einstellungen nur angeben, dass man die Notebook-Anzeige gespiegelt haben will oder den Desktop-Monitor als zweites Display neben dem Macbook-Display anordnen will. Im ersten Fall bekommt man ein unbefriedigendes Bild am Desktop-Display, weil die Bildschirmauflösung bestimmt von der Notebook-Auflösung abweicht und interpoliert wird. Im zweiten Fall ist man unter Umständen ständig damit beschäftigt, Fenster zwischen den beiden Displays zu verschieben und das Dock an der falschen Stelle zu suchen.

Will man nun das Desktop-Display als alleiniges Display mit seiner nativen (=hohen?) Auflösung benutzen, dann gibt es dafür keine Systemeinstellung, sonder man lässt das Macbook geschlossen, schließt Stromversorgung (wichtig!)  und externes Display. Und schon erscheint das Login auf dem externen Display. Nun braucht man natürlich noch eine externe Tastatur und Maus/Trackpad, da das Notebook ja geschlossen ist.

PS: Ich habe kürzlich ein Flachbildschirm gesehen, der statt eines zentralen Fußes zwei seitlich angeordnete Füße hat. Man kann das Notebook dann unter dem Display anordnen, hat den externen Bildschirm und Notebook-eigene Tastatur und Trackpad nutzen…

Nov 17

Du sitzt in einem Meeting, Dein neuer Mac steht vor Dir und planst mit Kollegen ein neues Projekt. Wann ist die Software fertig? Der Entwickler sagt: “In KW 23, danach noch die Tests in KW 24″. Stolz guckst Du auf Deinen Mac, öffnest iCal und willst gucken wann Du dann mit der Installation der Software beginnen kannst. Hast Du zum Zeitpunkt Urlaub, ein anderes Projekt? Entsetzt stellst Du fest: iCal zeigt überhaupt keine Kalenderwochen an. Du sitzt also in der Runde und kannst überhaupt nicht einschätzen wie Du Deine Zeit im Projekt einplanen musst.

Viele legen sich selbst Termine in iCal an, die Montags angelegt werden und als Titel nur “KW 1″ enthalten. Andere benutzen einen Exchangekalender in der Firma und erstellen dies automatisch mit einem VBA-Script. Dann gibt es noch die Google Kalender Benutzer, die es mit Hilfe von Google erstellen.

iCal kann auch selbst Kalenderwochen anzeigen. Leider ist dies nicht in den Einstellungen von iCal möglich, da erwartet man die Möglichkeit Kalenderwochen einzustellen. Die befindet sich in den Systemeinstellungen von OS X.

  1. Starte die Systemeinstellungen, dort auf “Sprache und Text” und “Formate”. Im ersten Block steht Datum, rechts davon gibt es eine Schaltfläche “Anpassen”

  1. Es klappt ein weiteres Fenster auf. Bei den Formaten steht ganz unten “Vollständig”. Dort ist ausgewählt: Wochentag, Tag im Monat, der Monat ausgeschrieben und das Jahr. Unten sind Datumselemente aufgelistet, auf der rechten Seite findet man auch den Eintrag: “Kalenderwoche”. Diesen zieht man einfach in die Zeile “Vollständig”. Zur besseren Ansicht noch ein Leerzeichen, ein Punkt oder “KW” dahinter  einfügen und auf “OK” klicken.

  1. Jetzt wird im iCal auch bei der Tages und Wochenansicht die Kalenderwoche angezeigt.

Leider wird diese Einstellung nicht an ein iPhone übertragen. Wer die Kalenderwoche auch auf dem iPhone benötigt hier ein Tip: miCal (iTunes Store) 1,59 €

Nov 15

Wie Ihr sicher sehen könnt, nutzen wir hier den Mikrospendendienst “flattr“, der es unseren Besuchern ermöglicht, unsere Arbeit zu honorieren.

Wir alle nutzen diesen Dienst auf unseren eigenen Websites und empfinden das als sehr einfachen und direkten Weg für die Leser, uns Feedback zu geben. Da wir die Flattr-Erlöse in vollem Umfang an wohltätige Organisationen weitergeben, kommt es uns dabei absolut nicht auf den Betrag, sondern ausschliesslich auf Eure Geste an.

Unser Nutzen ist vielmehr der Feedback-Kanal, über den wir direkt erfahren, ob unsere Artikel interessant, hilfreich, ja hoffentlich direkt problemlösend und gewinnbringend für Euch sind.

Eure Flattr-Beiträge empfinden wir natürlich auch als Wertschätzung, die uns weiter motiviert, uns mit Mac-Themen auseinanderzusetzen und diese für Euch aufzubereiten.

Wie gesagt: Wir haben keinerlei finanzielle Interessen mit dieser Site. Die Einnahmen werden ohne Abzüge an Stellen gespendet, wo Menschen damit geholfen wird.

Natürlich freuen wir uns immer über Fragen, Anmerkungen und Gastbeiträge unserer Leser und wissen gleichzeitig auch, dass diese persönliche Kommunikation oft durch Hemmschwellen erschwert wird. Deshalb: einfach kurz auf den Flattr-Button klicken — wir freuen uns und Ihr habt eine gute Tat vollbracht, die einem wirklich bedürftigen Menschen hilft.

Zusätzlich freuen wir uns natürlich, wenn Ihr uns bei Twitter folgt, um keinen Post zu verpassen!

Armin

Nov 11

Gestern hat Macroplant seine Applikation fuer Mac OS und Windows veroeffentlicht, mit der es moeglich ist, das iPhone per USB zu mounten.

Dann koennen wie gewohnt Daten ausgetauscht werden. Dies ist auch ohne Jailbreak problemlos moeglich.

Und das Beste daran ist die Marketingakion zur Einfuehrung der neuen Software: “Until September December 1st 2010, we’re giving away Phone Disk to everyone for free! “

Den Registrierungscode gibts direkt auf der oben verlinkten Seite.

Ich hab mir die Applikation gezogen, kurz installiert und werde jetzt mal intensiv testen, wie das Handling ist. Allerdings muss ich gestehen, dass ich zu Zeiten von Dropbox fast keinen Bedarf mehr habe, mein iPhone zum USB – Stick umzuwandeln.

Da auch diese Aktion mit Ablauf des Novembers endet, wollte ich Euch trotzdem darauf aufmerksam machen.

Armin

Nov 10

Wer sich auf Microsoft Office 2011 freut, und aktuell noch keine 2008er Office Version hat, sollte jetzt zugreifen. Denn… wer Microsoft Office fuer Mac jetzt (bis 30. November) kauft, erhaelt das folgende Update auf Microsoft Office fuer Mac 2011 gratis dazu.

Hier die beiden Angebote im Vergleich:

Amazon: 89,90€ Amazon-Link (auch dort der Hinweis auf das Update)

Amazon: 99,90 € Amazon-Link

Hier kann man sich dann fuer das Update registrieren.

Ich selbst habe mich dort registriert und die Daten eingegeben, die notwendig sind, um das Update zu erhalten. Es haelt sich sowohl vom Aufwand als auch von der Wissbegierigkeit in dem Rahmen, den ich fuer OK erachte.

Noch sehe ich also keinen Grund jetzt die teurere 2011er Version vorzubestellen und zu warten, wenn ich jetzt sofort das 2008er Office bekommen kann und das Update gratis nachgeliefert bekommen kann.

Update 16.11.2010:

Heute kam die erste Mail von Microsoft: “Congratulations! Your Office for Mac 2011 product request has been approved.”

Somit brauchts jetzt nur noch Geduld und irgendwann Bandbreite, bis ich Office 2011 installieren darf. Ich bin gespannt.

Update 17.11.2010:

Heute kam die zweite Mail von Microsoft: Your Office for Mac 2011 is available for download. Na dann werde ich mal eben installieren.

Nov 09

Wieder hat sich jemand aus meinem Bekanntenkreis einen Mac gekauft und sich prompt an mich gewandt, welche Software er gleich installiere solle.

Hier liegt natürlich ein Verweis auf den hiesigen Artikel “10 unverzichtbare Anwendungen für nach der Neuinstallation” nahe. Aus heutiger Sicht deckt sich die Liste aber kaum mit den Programmen, die ich empfehlen würde.

Viel passender finde ich die Artikelserie “50 Mac Essentials“, in der Giles Turnbull seit April die aus seiner Sicht wichtigsten Mac-Applikationen vorstellt. Unter den 18 Anwendungen, die er bisher besprochen hat, ist eine ganze Reihe meiner eigenen Favoriten dabei:

  • Dropbox
  • Perian
  • Adium
  • 1Password
  • Click2Flash
  • Evernote
  • TextExpander

Daher meine Empfehlung: Es lohnt sich auf jeden Fall, die “50 Mac Essentials” im Auge (sprich RSS-Reader) zu behalten.

Jan 26

Es gibt zwei RSS-Reader, zwischen denen ich im Abstand von einigen Monaten hin- und her wechsle: Der eine ist NetNewsWire, eine Desktop-Anwendung, die sich gut mit anderen Applikationen wie Evernote oder DEVONthink verbinden lässt. Die andere ist Google Reader, die sehr komfortable Webanwendung des Internet-Riesen.

Kürzlich bin ich mal wieder auf Google Reader umgestiegen. Dank Fluid gibt sich die Webanwendung zwar auch sehr Desktop-like, aber bei einer ganz bestimmten Funktion kann sie das System nicht täuschen: Bei Abonnieren von Feeds aus Safari. Safari kann nämlich RSS-Feed-URLs lediglich an echte OS-X-Anwendungen übergeben. Selbst wenn ich meinen Fluid-SSB (Site Specific Browser) angebe, entsteht lediglich eine Enlosschleife, weil die eine Webkit-Anwendung mit der anderen Ping-Pong spielt.

Die Abhilfe trägt den passenden Namen Reader Helper und ist eine kleine kostenlose Anwendung, die den Feed-URL entgegennimmt und an den Google Reader weitergibt, den sie im Webbrowser öffnet. So einfach wie sie sich installieren lässt kann sie auch im Safari als RSS-Anwendung eingetragen werden. Und ab dann harmonieren Safari und Google Reader optimal miteinander.