Jan 21

Die Alt-Taste fristet ein wenig ein Schattendasein auf dem Mac. Klar, für das At-Zeichen und das Euro-Symbol benutzt sie jeder, für manche anderen Sonderzeichen auch. Aber dass sie spätestens unter Snow Leopard den Zugang zu einer Vielzahl nützlicher Funktionen darstellt, ist vielen noch nicht bekannt.

Bei aller Kürze sehr anschaulich dargestellt ist dies in Andreas Drägesteins Screencast, den ich auf Macmagazin.de gefunden habe:

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Dez 22

Letzte Woche kam ich, wie so oft, in meinem Lieblings-Kaffeeladen an und klappte meinen Macbook Pro auf, um etwas Arbeit zu erledigen und dabei einen Chai Latte zu genießen. Leider wurde nichts aus diesem Genuss, denn das Display blieb dunkel.

Geschick im Unglück war, dass direkt nebenan ein Apple-Service-Partner seinen Laden hat. So schlang ich mein Getränk und meinen Kuchen herunter und trug meine tote Technik zur Reparaturannahme. Es stellte sich heraus, dass zum zweiten Mal im Leben des MBP das Logic Board gestorben war und nach drei Tagen Wartezeit hatte ich meinen Laptop funktionsfähig wieder.

Dank AppleCare musste ich für die Reparatur lediglich Geduld aufbringen. Dennoch gab es eine Sache, die mir unangenehm war, und das war die Frage des Servicemitarbeiters nach dem Administrator-Passwort. Ich verstehe natürlich, dass für Reparatur und Test ein Admin-Zugang nötig ist, aber dieses Passwort halte ich sogar vor meiner Freundin geheim, der ich sonst alles anvertraue. Mit diesem Passwort steht schließlich auch meine Dropbox und meine Keychain und damit ein Universum persönlicher Informationen und Kontakte offen.

Um diese Situation in Zukunft zu vermeiden, habe ich jetzt ein Service-Benutzerkonto eingerichtet, dessen Passwort ich ohne schlechtes Gefühl weitergeben kann. Keine bahnbrechende Idee, aber der Clou daran ist, sie umzusetzen, solange der Rechner noch ansprechbar ist!

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Apr 10

Auf “Tekzilla Daily”, einem englischsprachigen Videopodcast, stellte Veronica Belmont am 31. März zwei nützliche Tipps für den Umgang mit dem Dock vor, die nicht jeder kennt:

  1. Wer das Dock nicht grundsätzlich ausblenden lässt, kann es bei Bedarf verstecken: Durch Betätigen der Tastenkombination “Command-Option-D” lässt man das Dock wechselweise verschwinden und wieder auftauchen. Mir hilft diese Funktion oft, wenn ein Fenster ins Dock hineinragt und ich deshalb nicht an den Anfasser für die Fenstergröße komme.

  2. Wenn der Desktop schon voller Fenster und beim Start einer neuen Anwendung zu befürchten ist, dass nun alles im Chaos versinkt, kann man beim Klick auf das Icon des Programms die Tasten “Command” und “Option” festhalten. Daraufhin wird die Anwendung gestartet, vorher aber noch werden alle bereits angezeigten Fenster versteckt.

Hier ist die Folge im Original:

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Apr 24

So.
Leider kam gestern der “Tag des Deutschen Bieres” dem schreiben diesen Artikels in die Quere, nun aber – nach dem der Kater nur noch leise maunzt – gehts tatsächlich los.

Warum das ganze eigentlich?
Ziel der Veranstaltung ist, mit beliebigem Hardwaresetup die TimeCapsule-Funktionalität nachzubilden. Und da ich sicher nicht der einzige bin der sich die “warum geht das nicht auch mit der Hardware die ich schon habe”-Frage gestellt hat kommt das ganze nun hier zusammengefasst an die öffentlichkeit.

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Apr 14

Kürzlich fragte mich Kai, frisch zum Cult of Mac konvertiert, wie er Eclipse gleichzeitig mit zwei verschiedenen Workspaces betreiben kann. Der Mac-Desktop ermöglicht es ja von Haus aus nicht, ein Programm mehrfach zu starten.

Meist wird an dieser Stelle der Tipp gegeben, einfach eine Kopie der betreffenden Applikation zu erstellen. Gerade Eclipse ist aber ein gutes Beispiel dafür, dass dabei haufenweise Plattenplatz draufgeht.

Bevor ich dazu kam, meine Vermutung zu prüfen, dass das open-Kommando eine bessere Alternative sein könnte, hat sie MacOSXHints in “An easy way to run multiple instances of any program” schon bestätigt: die Option -n erlaubt das parallele Betreiben der selben Applikation.

Ein kurzes Shellscript kann hier also helfen. Es reicht, den folgenden Zweizeiler in TextEdit an das gewünschte Programm anzupassen und im Programme-Ordner (/Applications) abzulegen.

#!/bin/sh
open -n /Applications/MeineAnwendung

Anschließend muss es noch durch den Terminal-Befehl chmod +x /Applications/MeinScriptName ausführbar gemacht werden; ein schönes Icon verschönert zusätzlich die Optik.

Anstatt Plattenplatz zu verschwenden einfach die Bordmittel nutzen — Merkmale einer schönen Lösung.

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Mrz 30

Es scheint, als sei es mit der Sicherheit von Mac OS X nicht allzu weit her. In einem kürzlich abgehaltenen Wettbewerb, bei dem die Sicherheit verschiedener Betriebssysteme auf den Prüfstand kam, wurde ein MacBook Air als Erstes geknackt:

Von den drei zu hackenden Laptops ist als Erstes das MacBook Air mit Mac OS X 10.5.2 den Knackversuchen der Teilnehmer des “PWN to OWN”-Wettbewerbs auf der CanSecWest zum Opfer gefallen. Die Laptops mit Windows Vista SP1 und Ubuntu 7.10 blieben bislang unkompromittiert.

Und leider war dies nicht das erste schwache Abschneiden der Apple-Plattform:

Bereits vergangenes Jahr gelang es Hackern, ein vollständig gepatchtes MacBook Pro mit Mac OS X 10.4.9 zu knacken.

Es mag tatsächlich sein, dass die Motivation, das “Opfer” mitnehmen zu dürfen, dem Macbook Air mit zum Verhängnis wurde. Apple wird sich aber auf jeden Fall (weiter) anstrengen müssen, wenn der Sicherheitsaspekt die Vorteile seiner Rechner nicht nivellieren soll.

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Feb 15

Der Originalhintergrund des Login-Bildschirms unter Leopard gefällt mir nicht. Ihn zu ändern ist nicht schwer, da es sich um eine normale Grafikdatei innerhalb eines Systemverzeichnisses handelt.

Desktop 2 Login

Noch leichter ist es mit der Freeware Desktop 2 Login, die (im Gegensatz zu mir) den genauen Pfad zu diesem Bild auswendig kennt und einfach das aktuelle Desktop-Hintergrundbild übernimmt.

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Feb 11

Gerade ist auf meinem Mac 10.5.2 eingetrudelt. Das Update lief völlig reibungslos und die ersten Änderungen an Timemaschine und den Stacks sind nicht zu übersehen.

Ich werde mich mal weiter auf die Suche nach Änderungen machen.

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Feb 11

Meine Versuche, meinen Exchange-Kalender in der Firma über iCal und die Apple SyncServices schließlich auf mein E61 zu transferieren, sind geprägt von Schweiß und Tränen.

Unter Tiger setzte ich dafür Groupcal ein. Schon damals funktionierte das nur eher schlecht als recht. Spätestens jedoch für die Terminvereinbarung mit Kollegen musste ich wieder auf den Windows-Terminalserver zurückgreifen, denn das wollte so gar nicht klappen. Mit dem Upgrade auf Mac OS X 10.5 stellte Groupcal seine Funktion nun ganz ein und der Hersteller Snerdware macht lediglich die vage Versprechung, im ersten Quartal eine Leopard-Version bereitzustellen.

Meine Versuche mit Entourage sind momentan auch nur halb zufriedenstellend. Was ich aber definitiv geschafft habe, ist es, durch meine Versuche die SyncServices ordentlich durcheinander zu bringen. Dieses Stellwerk zwischen Handy, .Mac, iGTD, iCal und Adressbuch zeigt sich immer wieder verwirrt, was denn nun wohin soll.

Eine Möglichkeit, Probleme mit den SyncServices zu beheben, beschreibt Carsten Dobschat: Mit dem folgenden Kommando kann ein Reset der Synchronisation durchgeführt werden:


/System/Library/Frameworks/SyncServices.framework/Versions/A/Resources/resetsync.pl full

Wenn das nicht hilft, gibt es noch die Rosskur: Dafür ist jeder iCal-Kalender zu exportieren, alle Daten von iCal und SyncServices werden vernichtet, um dann nach einem System-Neustart mit einem Reimport neu zu beginnen. Das folgende Terminal-Kommando (im eigenen Homeverzeichnis auszuführen) löscht alle relevanten Dateien:


  rm -r ~/Library/Application\ Support/SyncServices/* \
  ~/Library/Application\ Support/iSync/* \
  ~/Library/Calendars/* \
  ~/Library/Preferences/com.apple.isync*plist \
  ~/Library/Preferences/com.apple.iCal*plist \
  ~/Library/Application\ Support/iCal/* \
  ~/Library/Caches/com.apple.iCal/*

Beide Methoden brachten bei mir eine Verbesserung, aber noch immer nicht die optimale, fehlerfreie Synchronisation. Sieht so aus, als sei dieses Problem wirklich eine harte Nuss. Ich werde also weiter forschen und meine Erkenntnisse bloggen.

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Jan 29

Durch Zufall habe ich gerade das Switcher 101 für Leopard gefunden. Alle Basics zum Thema Mac sind hier recht schön zusammengefasst.

Ein MUSS für Umsteiger.

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