Jan 26

Es gibt zwei RSS-Reader, zwischen denen ich im Abstand von einigen Monaten hin- und her wechsle: Der eine ist NetNewsWire, eine Desktop-Anwendung, die sich gut mit anderen Applikationen wie Evernote oder DEVONthink verbinden lässt. Die andere ist Google Reader, die sehr komfortable Webanwendung des Internet-Riesen.

Kürzlich bin ich mal wieder auf Google Reader umgestiegen. Dank Fluid gibt sich die Webanwendung zwar auch sehr Desktop-like, aber bei einer ganz bestimmten Funktion kann sie das System nicht täuschen: Bei Abonnieren von Feeds aus Safari. Safari kann nämlich RSS-Feed-URLs lediglich an echte OS-X-Anwendungen übergeben. Selbst wenn ich meinen Fluid-SSB (Site Specific Browser) angebe, entsteht lediglich eine Enlosschleife, weil die eine Webkit-Anwendung mit der anderen Ping-Pong spielt.

Die Abhilfe trägt den passenden Namen Reader Helper und ist eine kleine kostenlose Anwendung, die den Feed-URL entgegennimmt und an den Google Reader weitergibt, den sie im Webbrowser öffnet. So einfach wie sie sich installieren lässt kann sie auch im Safari als RSS-Anwendung eingetragen werden. Und ab dann harmonieren Safari und Google Reader optimal miteinander.

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Dez 06

Kai hat mir gerade einen Tipp gegeben, den ich hier gleich festhalten möchte:

Wenn man die Alt-Taste festhält, während man eine Spalte im Finder verändert, merkt er sich sie Änderung dauerhaft.

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Nov 12

MacHeist bringt mit seinem “nanobundle” derzeit ein Paket aus 6 Anwendungen kostenlos unter die Leute. Heute habe ich entdeckt, dass es noch eine weitere Gelegenheit gibt, günstig an Mac-Software zu kommen: Den One Finger Discount.

Auf OneFingerDiscount.com sind schon über 100 Software-Hersteller aufgelistet, die bei Angabe des Aktionscodes “OneFingerDiscount” einen Rabatt von 20% gewähren.

Wer jetzt annimmt, dass das sicher No-Names sind, die ihre Anwendungen sonst gar nicht unters Volk bekämen, irrt sich! Die Liste enthält viele bekannte Namen, zum Beispiel:

  • MarsEdit
  • MindNode Pro
  • MailPlane
  • Linkinus 2
  • 1Password
  • SpamSieve
  • EagleFiler
  • Acorn
  • Übercaster
  • Voodoopad
  • MailTags
  • Nisus Writer

Ich habe mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen und mir gleich die Produktivitäts-Hilfe Concentrate zugelegt.

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Jul 22

Vielschreiber können sich das Tippen immer wiederkehrender Worte und Wendungen durch entsprechende Software ersparen. Unter Mac OS X wird zu diesem Zweck gern die Anwendung TextExpander eingesetzt. Auch ich verwende sie seit langem und laut eingebauter Statistik hat sie mir bisher 67.296 Tastendrücke abgenommen.

Der Hersteller SmileOnMyMac gewährt bis Ende Juli über den Discount-Code “CREATE0709″ 20% Rabatt auf die Lizenzgebühr.

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Jul 10

1Password ist neben der bordeigenen Schlüsselverwaltung von Mac OS X die Standardlösung für das Verwalten von Passworten auf dem Mac. Sie integriert sich hervorragend mit allen gängigen Browsern. Ich verwende und empfehle die Anwendung seit langem mit großer Begeisterung.

imgriff.com hat 1Password einem ausführlichen Test unterzogen und kommt zu einem ähnlich positiven Ergebnis.

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Mai 28

Wer kennt es nicht? Man stellt beim Tippen fest, dass sich irgendwelche Flecken und klebrigen Stellen auf der Tastatur festgesetzt haben, schnappt sich einen Lappen, wischt die Tasten gründlich ab — und hat dabei versehentlich einen Heiratsantrag an den eigenen Chef geschrieben und abgeschickt.

Solche peinlichen Momente gehören mit KeyboardCleaner der Vergangenheit an. Die kleine Anwendung übernimmt die Kontrolle über den Mac und ignoriert alle Eingaben außer Command-Q. So kann man in Ruhe über die Tasten wischen, ohne eine Kündigung wegen Belästigung befürchten zu müssen.

KeyboardCleaner ist übrigens auch nützlich, um die laufenden Anwendungen vor den eifrigen Fingern eines 11-monatigen Babys zu schützen.

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Mai 26

In einer ruhigen Umgebung (z.B. mit einem selig schlafenden Baby) fällt die Entscheidung “Hm, ich schmeiß mal kurz den Mac an” nicht so leicht, denn als erste Aktion wird dieser erst mal das vertraute, aber nicht gerade leise “Blang!!!” von sich geben.

Leider bietet Mac OS X von Haus aus keine Option, um den Start-Akkord zu deaktivieren. Ausgeglichen wird dieser Mangel durch die Zusatz-Systemeinstellung StartupSound, die schnell installiert ist und den Klang sowohl leiser machen als auch ganz deaktivieren kann.

StartupSound Pref Pane

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Feb 04

Vier Wochen Peru — viel Zeit, endlich mal wieder ausführlich Blogeinträge zu schreiben, insbesondere für dieses Blog. Das dachte ich im Dezember und begann, meinen eigens für diesen Urlaub gebraucht gekauften PowerBook einzurichten.

In Südamerika angekommen stellte sich dann auch schnell die Lust zum Schreiben ein — zusammen mit der Erkenntnis, dass sich alle meine Entwürfe im Verzeichnis Library/Application Support/MarsEdit des heimischen MacBook Pro befinden, das ich zu kopieren übersehen hatte.

Ich fing schnell an, meinen Ärger in kreative Energie umzuwandeln und mir die Frage zu stellen: Wie kann ich meine Blogartikel so ablegen, dass ich auf allen meinen Rechnern jederzeit auf den aktuellen Bearbeitungsstand zugreifen und letztlich die Einträge online stellen kann?

Mein Lösungsansatz war es, das Verzeichnis mit den Entwürfen zwischen den Rechnern zu synchronisieren, und zwar möglichst selbsttätig. Als Alternativen stellten sich Apples Dienst MobileMe mit seiner iDisk sowie Dropbox. Nach kurzer Suchmaschinen-Recherche zur Qualität der iDisk fiel meine Entscheidung schließlich auf Dropbox. Der Dienst fügt sich nahtlos ins System ein, ist für alle gängigen Betriebssysteme erhältlich, arbeitet völlig transparent im Hintergrund und bietet schon in der kostenlosen Variante mit 2GB ausreichend Speicherplatz für meine Zwecke. Änderungen an Dateien werden schnellstmöglich zum Dropbox-Dienst im Internet übertragen und auf den anderen Rechnern nachgezogen, sobald diese online sind.

Eine detaillierte Besprechung von Dropbox gibts grade frisch auf OS X Freeware.

Mein Problem vereinfachte sich weiter durch meine Entscheidung, statt MarsEdit künftig TextMate mit seinem Blogging-Bundle einzusetzen, denn statt mit XML-Dateien habe ich es jetzt nur noch mit simplen Textfiles im Markdown-Format zu tun.

Diese Texte lege ich in einem Ordner “Writing” unter dem jeweiligen Blognamen ab und Dropbox sorgt dafür, dass er sich auf jedem meiner Rechner gleich darstellt. Ein Mausklick (wie er jetzt unmittelbar bevorsteht) befördert den Eintrag in das jeweilige Blog und anschließend versehe ich den Namen der Datei mit einem führenden Unterstrich, um zu kennzeichnen, dass sie veröffentlicht wurde.

Seither hat sich die Kombination aus Dropbox und TextMate bewährt — wie man an den neuen Einträgen auf meinen Blogs sieht.

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Jan 20

Es herrschte viel zu lange Funkstille in diesem Blog. Ich hab sogar schon Übernahmeangebote bekommen!

Jetzt, wo ich nach der Geburt meiner Tochter im letzten Sommer hoffentlich wieder mehr Zeit finde, und vor allem, weil ich kürzlich auch meinen Bruder von der Qualität der Apple-Plattform überzeugen konnte, wird es Zeit, diese Funkstille zu brechen!

Anfangen möchte ich mit den Hinweis auf den Artikel “10 Essential Mac Apps To Install After Formatting v2“, der 10 Anwendungen auflistet, die MakeUseOf für unverzichtbar hält:

  1. Sequential (Bilder-Browser, Alternative zu “Vorschau”)
  2. Inquisitor (Safari-Erweiterung für effizientere Suche)
  3. iStat Menus (Ressourcen-Anzeige in der Menüleiste)
  4. TeamViewer oder Schnitz Remote Lite (für Fernunterstützung)
  5. NTFS-3G oder MacFUSE (Lesen von NTFS-Partitionen)
  6. AppCleaner (Sauberes Entfernen von Programmen)
  7. OpenOffice (Textverarbeitung & Co.)
  8. Evernote (Notiz- und Dateisammlung im Internet)
  9. Secrets (versteckte Systemeinstellungen)
  10. Skitch (Speichern und Veröffentlichen von Screenshots)

iStat Menus, AppCleaner, OpenOffice, Evernote und Skitch gehören zum Standard-Satz, den ich jedem neuen Mac unter meiner Fuchtel verpasse. Die anderen werde ich mir mal genauer anschauen.

Welche Anwendungen installiert denn ihr sofort nach dem Start eines fabrikfrischen Mac?

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Aug 19

Apple ist — zu Recht — noch immer nicht zufrieden, wie der .Mac-Nachfolger funktioniert. In vielen Punkten bleibt MobileMe noch immer hinter den Erwartungen der Anwender, aber auch hinter den Versprechen von Apple, zurück.

Deshalb hat sich Apple erneut entschieden, das Zeitguthaben der MobileMe-Abonnenten kostenlos zu erhöhen. Jeder MobileMe-Abonnent erhält damit zusätzliche 60 Tage.

Im KnowledgeBase-Artikel MobileMe: Supplemental 60-day extension eligibility and details erklärt der Hersteller:

Why is Apple granting a 60-day subscription extension? The transition from .Mac to MobileMe was rockier than we had hoped. While we are making a lot of improvements, the MobileMe service is still not up to our standards. We are extending subscriptions 60-days free of charge to express appreciation for our members’ patience as we continue to improve the service.

Am I eligible for the 60-day extension? You are eligible if you are a MobileMe member whose account was active as of August 19, 2008 at 0:00 Pacific Daylight Time.

Ich halte das für einen guten Schritt, denn im Vergleich zu manchem kostenlosen Dienst steht MobileMe aktuell bei weitem noch nicht überlegen da. Und angesichts vollmundiger, aber nicht eingelöster Ankündigungen wie der für die Push-Funktion tut Apple gut daran, ihre Kunden nicht für die Teilnahme an einem Betatest auch noch bezahlen zu lassen.

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