Dec 21
Als ich mir vor einem Jahr meinen ersten Mac kaufte (davor lagen 15 Jahre Linux-Erfahrung), begann das große Lernen. Ich möchte kurz beschreiben, woher ich mir das notwendige Wissen geholt habe.
Kleine Anmerkung: Die Schilderung ist nahezu chronologisch, die reihenfolge stellt also keine Wertung dar. Auch wollte ich ganz schnell an meinem neuen Mac produktiv sein und möglichst wenig Zeit mit dem Suchen nach Funktionen oder Tastaturkürzeln “verschwenden” und habe recht viel Energie ins Aufschlauen investiert. Allzu oft brauche ich das nicht
Doch nun zum Thema:
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Aug 14
Es muss etwas Besonderes an Apple-Rechnern sein, wenn der Axel-Springer-Verlag mehrere tausend Arbeitsplätze in Zukunft mit ihnen ausstatten will. Dr. Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, erklärt die Beweggründe der technologischen Neuorientierung wie folgt:
Die Umstellung auf Apple ist für uns nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern wichtiger Beschleuniger der kulturellen Modernisierung im Unternehmen.
Der Mac als Beschleuniger der kulturellen Modernisierung im Unternehmen — das ist doch mal was anderes als nur bunte Icons!
(Via Readers Edition)
PS: Auch die Tagesschau fand die Entscheidung interessant.
Jan 09
Auch wenn man es sich gut überlegt, bevor man ein System so unwiderruflich wechselt, wie ich das vor bald 2 Jahren getan habe ((Damals gab’s die Möglichkeit nämlich noch nicht, auch Windows zu installieren.)) – es gibt immer irgendetwas, womit man nicht rechnet. Man zerbricht sich viele eher den Kopf darüber, ob man für all die Software auch Ersatz findet, ob die Hardware-Peripherie auch läuft, etc. Dabei sind es die Kleinigkeiten, die man unterschätzt. Und wirklich drauf vorbereitet werden kann man auch nicht, da Menschen höchst unterschiedlich sind. Ich will trotzdem von meinen Umstellungsschwierigkeiten erzählen.
Das größte Problem hatte ich damit, dass auf einmal keine Taskleiste mehr da war, in der ich meine Fenster gefunden habe. Und dass es keinen Knopf gab, mit dem man alle Fenster klein machen konnte. Ich hätte nie gedacht, dass mir gerade so eine Kleinigkeit fehlen würde, aber mittlerweile habe ich mich an Exposé gewöhnt und mir sensible Ecken eingerichtet. Witch und Alt+Tab ((Hab ich unter Windows nie benutzt…)) erfüllen ebenfalls ihren Zweck, um sich am Anfang umzugewöhnen.
Völlig überfordert fühlte ich mich in der ersten Zeit auch damit, dass alles ein extra Fensterchen war. Und dass man teilweise auch erst in dieses Fenster reinklicken muss, damit man dort was machen kann. Bei Photoshops Werkzeugleiste hat mich das fast in den Wahnsinn getrieben. Irgendwann habe ich mich aber auch daran gewöhnt und den Fensterwald gezähmt.
Womit ich zu meinem Erstaunen weniger Probleme hatte, war das leicht andere Tastatur-Layout, die anderen Short-Cuts ((Nachdem ich sie dann mal gefunden und begriffen hatte…)), und dass ich nur noch eine einzelne Maustaste hatte.
Man braucht einfach so seine Zeit, bis man das Windows-Denken abgelegt und sich ein neues Mac-Denken zugelegt hat. Und das geht länger als das reine Begreifen der neuen Bedienung. Wenn man jahrelang Dinge in einer bestimmten Weise gemacht hat, dann legt man dies nicht von heute auf morgen ab – besonders wenn man erst herausfinden muss, dass es bei einem Mac auch viel einfacher geht. Ich glaube ich habe selbst jetzt noch einige Windows-Unarten.
Und womit hattet ihr so eure Probleme?
Dec 29
Nachdem sich der Jahreswechsel nähert und ich heute für ein paar Tage im Schwarzwald verschwinden werde ((Es sei denn, ich habe UMTS auf der Hütte…)), möchte ich mich an dieser Stelle bei denen bedanken, die diesem Blog zu seinem stetig wachsenden Erfolg verholfen haben.
Und das seid in erster Linie ihr, die Leser. Eure Links und Kommentare machen die Artikel erst richtig rund — und vor allem machen sie den Autoren viele Freude. Ihr seid toll!
Beim Thema “Autoren” muss ich mich natürlich bei Diana und Martin bedanken, die meine Begeisterung für Macs teilen und mich seit diesem Jahr beim Schreiben unterstützen. Eure Hilfe freut mich unheimlich!
Ich bin gespannt, welche Überraschungen uns Apple 2008 bereiten wird. Vielleicht stimmen ja die Gerüchte um einen schnuckeligen Subnotebook? Vielleicht auch ein noch “smarteres” iPhone2 mit UMTS? Wir werden es sehen.
Und wir werden es berichten. Besonders aber werden wir weiter den Blick auf die Mac-Einsteiger halten, um ihren Start so effektiv und leicht zu gestalten wie nur möglich. Bleibt uns auch im neuen Jahr gewogen, für das ich euch weiter viel Mac-Spaß wünsche!
Euer Jochen.
Nov 14
Nero berichtet auf seinem Blog “Nerowinger” in Form eines Videos begeistert über die Erfahrungen mit seinem neuen MacBook Pro. Ich muss sagen: es macht Spaß, neue Mac-Benutzer anzuhören. Da gibt’s immer viel zu nicken.
Auch Andreas Göldi hält Rückschau, aber nicht auf eine Woche, sondern auf ein Jahr Mac-Anwenderschaft. In seinem Blogeintrag wirft er einen kritischen Blick auf Die 10 Mac-Mythen.
Habt ihr Links zu weiteren Erfahrungsberichten auf Lager? Was fällt euch ein, wenn ihr auf eure Mac-Erfahrungen zurückblickt?