Feb 15

Mit der kürzlich abgeschlossenen zweiten Runde der Software-Bündel-Aktion hatte es MacHeist weitgehend geschafft, seinen schlechten Ruf hinter sich zu lassen. Dieser war hauptsächlich durch schlechte Kommunikation und dämliche PR-Aktionen entstanden.

Jetzt gibt es erneut Ärger: im letzten Paket (bei dem auch ich zugeschlagen habe) war die Software “Speed Download” enthalten, die Downloads deutlich komfortabler gestaltet. Kürzlich machte diese einen Versionssprung auf Version 5. Das Update ist für Käufer der letzten Wochen kostenlos — MacHeist-Käufer ausgenommen. Diese Regelung hatte der Hersteller Yazsoft im Vorfeld nicht transparent gemacht und passt nicht zu der Maßgabe, dass jede Software des MacHeist-Pakets eine gewöhnliche Vollversion darstellt.

Entsprechend heiß geht natürlich die Diskussion in den MacHeist-Foren her. Im zentralen Thread findet sich sogar die knappe, inoffizielle Meinung der MacHeist-Macher über Yazsoft: “Weasels” (Bauernfänger).

MacHeist hat gelernt, welches Verhalten gegenüber Kunden klug und welches dämlich ist. Ich bin gespannt, ob Yazsoft die gleiche Intelligenzleistung schafft.

Feb 15

Der Originalhintergrund des Login-Bildschirms unter Leopard gefällt mir nicht. Ihn zu ändern ist nicht schwer, da es sich um eine normale Grafikdatei innerhalb eines Systemverzeichnisses handelt.

Desktop 2 Login

Noch leichter ist es mit der Freeware Desktop 2 Login, die (im Gegensatz zu mir) den genauen Pfad zu diesem Bild auswendig kennt und einfach das aktuelle Desktop-Hintergrundbild übernimmt.

Feb 11

Gerade ist auf meinem Mac 10.5.2 eingetrudelt. Das Update lief völlig reibungslos und die ersten Änderungen an Timemaschine und den Stacks sind nicht zu übersehen.

Ich werde mich mal weiter auf die Suche nach Änderungen machen.

Feb 11

Meine Versuche, meinen Exchange-Kalender in der Firma über iCal und die Apple SyncServices schließlich auf mein E61 zu transferieren, sind geprägt von Schweiß und Tränen.

Unter Tiger setzte ich dafür Groupcal ein. Schon damals funktionierte das nur eher schlecht als recht. Spätestens jedoch für die Terminvereinbarung mit Kollegen musste ich wieder auf den Windows-Terminalserver zurückgreifen, denn das wollte so gar nicht klappen. Mit dem Upgrade auf Mac OS X 10.5 stellte Groupcal seine Funktion nun ganz ein und der Hersteller Snerdware macht lediglich die vage Versprechung, im ersten Quartal eine Leopard-Version bereitzustellen.

Meine Versuche mit Entourage sind momentan auch nur halb zufriedenstellend. Was ich aber definitiv geschafft habe, ist es, durch meine Versuche die SyncServices ordentlich durcheinander zu bringen. Dieses Stellwerk zwischen Handy, .Mac, iGTD, iCal und Adressbuch zeigt sich immer wieder verwirrt, was denn nun wohin soll.

Eine Möglichkeit, Probleme mit den SyncServices zu beheben, beschreibt Carsten Dobschat: Mit dem folgenden Kommando kann ein Reset der Synchronisation durchgeführt werden:


/System/Library/Frameworks/SyncServices.framework/Versions/A/Resources/resetsync.pl full

Wenn das nicht hilft, gibt es noch die Rosskur: Dafür ist jeder iCal-Kalender zu exportieren, alle Daten von iCal und SyncServices werden vernichtet, um dann nach einem System-Neustart mit einem Reimport neu zu beginnen. Das folgende Terminal-Kommando (im eigenen Homeverzeichnis auszuführen) löscht alle relevanten Dateien:


  rm -r ~/Library/Application\ Support/SyncServices/* \
  ~/Library/Application\ Support/iSync/* \
  ~/Library/Calendars/* \
  ~/Library/Preferences/com.apple.isync*plist \
  ~/Library/Preferences/com.apple.iCal*plist \
  ~/Library/Application\ Support/iCal/* \
  ~/Library/Caches/com.apple.iCal/*

Beide Methoden brachten bei mir eine Verbesserung, aber noch immer nicht die optimale, fehlerfreie Synchronisation. Sieht so aus, als sei dieses Problem wirklich eine harte Nuss. Ich werde also weiter forschen und meine Erkenntnisse bloggen.

Feb 10

…. die ich an meinem Mac und am OSX liebe. Inzwischen bin ich auf “Mail” umgestiegen, und wir beide sind schon recht gute Freunde geworden.

Ich bin immer wieder von diesen durchdachten Kleinigkeiten begeistert, an die die Designer gedacht haben. Um nur ein Beispiel zu nennen: Ich möchte eine Mail aus der Inbox in einen Subfolder verschieben, dieser ist jedoch aktuell nicht aufgeklappt. Wenn ich nun die Mail auf den überliegenden Ordner ziehe und dort etwas verweile, klappt dieser auf (das ist nichts Neues). Wenn ich nun aber die Mail in den entsprechenden Subfolder fallen lasse, klappte der übergeordnete Ordner wieder ein. Und genau das soll er ja auch, denn ich hatte ihn schließlich nicht ohne Grund zusammengeklappt.

Herrlich!

Feb 04

Inzwischen verwende ich zwar 1Password, um meine Website-Konten browserübergreifend zu verwalten, aber ursprünglich verwaltete ich alle meine Passworte mit KeePassX. Dieses Programm hat den Vorteil, dass es für alle gängigen Betriebssysteme erhältlich ist. Indem ich die Passwortdatei auf einem USB-Stick speicherte, konnte ich meine Zugangsdaten sowohl auf dem Mac als auch auf dem Linux-Notebook an zentraler Stelle verwalten.

Diese Plattformunabhängigkeit von KeePassX hängt auch unmittelbar damit zusammen, dass die aktuelle Version unter Leopard nach dem Start sofort abstürzt. KeePassX wurde nämlich auf Basis der GUI-Bibliothek Qt von Trolltech (jüngst von Nokia aufgekauft) entwickelt. Nun funktioniert aber die Qt-Version, die mit KeePassX installiert wird, unter Leopard nicht mehr.

Von dieser Diagnose bis zur Lösung ist es nun nicht mehr weit: Nachdem die mitgelieferte Bibliothek durch das Terminal-Kommando

rm -rf /Applications/KeePassX.app/Contents/Frameworks/

entfernt und die aktuelle Qt-Version installiert wurde, funktioniert KeepassX wieder einwandfrei.

Alternativ steht auch eine angepasste Version der Software zum Download zur Verfügung.