Jul 21

Mit dem Umstieg auf den MacBook Pro war eine kleine Umgestaltung “meines Arbeitsplatzes”:http://flickr.com/photos/geewiz/503195343/ notwendig. Mein erster Ansatz war es, den Notebook einfach neben den TFT-Monitor zu stellen. Aber weil dadurch die beiden Displays auf ganz unterschiedlicher Höhe waren, war das sowohl für das Auge als auch für die Maushand verwirrend: ich bewegte die Maus unwillkürlich nicht nur seitwärts, sondern auch auf oder ab und landete dadurch ganz woanders wie gewünscht.

Also schaute ich mich nach einem guten “MacBook-Thron” um und stieß auf den Griffin Elevator, auch “iCurve2″ genannt. Der Elevator besteht aus zwei Alu-Profilen, die durch eine Brücke aus Acrylglas zusammengehalten werden. Halt auf dem Tisch geben Gummifüße, und Auflagen aus dem gleichen Material bewahren den Notebook vom Rutschen.

Jetzt sind beide Monitore auf gleicher Höhe und ich kann sehr komfortabel und ohne Irrwege der Maus arbeiten:

Griffin Elevator

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Jul 09

Noch ringe ich ja ein wenig mit mir, aber wenn ich mich tatsächlich dafür entscheide, mich von meinem Mac Mini zu trennen (der durch den MacBook Pro ja nun ziemlich obsolet wurde), dann muss ich vorher natürlich meine Spuren verwischen. Wer möchte schon, dass ein Folgenutzer in privaten Fotos oder anderen persönlichen Daten stöbert?

Der einfachste Ansatz ist natürlich die Neuinstallation des Systems. Startet man den Mac mit eingelegter OS-X-DVD, und hält man die Taste “C” fest, wird von der DVD gestartet. Wählt man dann an der entsprechenden Stelle “Löschen & Installieren” aus, werden sämtliche Dateien gelöscht und das Betriebssystem neu eingespielt. (Angeblich führen Windows-Anwender sowas ja regelmäßig aus…)

Wer allerdings Wert darauf legt, dass alle Daten unwiederbringlich vernichtet werden, darf sich mit dieser Lösung nicht zufrieden geben. Handelt es sich nämlich um wirklich sensitive Daten, dann reicht das “Löschen” allein nicht. Hier werden zwar die Verweise auf die Dateien entfernt, aber die eigentlichen Festplatteninhalte bleiben unter Umständen erhalten. Mit Software, die eine Festplatte direkt auslesen kann, kommt man immer noch an diese Inhalte heran. Und selbst, wenn Datenbereiche einer Festplatte neu beschrieben werden, bleibt ein gewisser Restmagnetismus erhalten, aus dem sich die vorigen Inhalte restaurieren lassen. Geheimdiensten zum Beispiel steht angeblich die dazu nötige Technik zur Verfügung.

Will man also die Festplatteninhalte ein für allemal vernichten, startet man nach dem Booten mit OS-X-DVD und “C”-Taste das Festplattendienstprogramm. Dort wählt man das entsprechende Volume aus und klickt auf “Löschen”. Unter den “Sicherheitsoptionen” hat man die Wahl zwischen “Daten mit Nullen überschreiben”, “Löschen in 7 Durchgängen” und “Löschen in 35 Durchgängen”. Die erste Variante überschreibt die gesamte Festplatte mit Nullen. Oberflächlich betrachtet sind damit alle Inhalte der Festplatte futsch. Sicher vor Profi-Werkzeugen ist diese einmalige “Entmagnetisierung” allerdings nicht unbedingt; dafür gibt es die “7-Pass”-Variante, die gleich siebenmal über die Platte schrubbt. Das dauert siebenmal länger, ist aber auch siebenmal gründlicher.

Und wer wirklich paranoid ist — und seine Festplatte über einen Tag lang nonstop beschäftigen will –, der wählt die 35 Durchgänge, die wirklich kein Bit auf dem anderen lassen. So jemand ist aber eigentlich besser damit beraten, seine Festplatte einfach zu schreddern oder eine Weile über die Curie-Temperatur zu erhitzen, was garantiert keine Magnetisierung übersteht.